Bisherige Erfahrungen mit der Relevanzmaschine

Die rund 1000 Begriffe, die bisher in die Relevanzmaschine eingegeben wurden, lassen gewisse Rückschlüsse auf die Intentionen der Nutzer zu.

1. Die Maschine wird „getestet“

Nutzer testen die Maschine, indem sie Begriffe in verschiedenen Sprachen eingeben, z. B. „Gott“ und „god“ oder Synomyme benutzen, z. B. „nine“ und „9“. Offenbar gehen die Nutzer davon aus, dass Begriffe in unterschiedlichen Sprachen die gleiche Bedeutung besitzen. Dies ist natürlich nicht so, erst recht nicht sub specie aeternitatis.

2. Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Besonders oft wird die Frage nach dem „Sinn des Lebens“ gestellt. Dabei kommen regelmäßig Begriffe aus dem ethisch-religiösen Umfeld zum Einsatz, wie „Gott“, „Hoffnung“ oder „Liebe“; aber auch literarisch inspirierte Begriffe wie die „42“ aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“.

3. Egoistische Eingaben

Die Nutzer geben offenbar gern ihren Namen oder den anderer Leute ein. Ein Beispiel aus Portugal: erst „Alberto“, dann „Carrilho“ und schließlich „Alberto Carrilho“. In diesem Fall gab die Relevanzmaschine drei Mal den Wert „2“ aus. Oft beschränken sich die Nutzer auf Vornamen, wobei sie sich die Frage stellen müssten, welcher „James“ denn nun gemeint ist oder ob die Maschine „James“ womöglich als Gattungsbegriff oder „Archetyp“ interpretiert.